Thailänder spielen coolen Reggae
Verfasst von kokedera am 28. April 2009
30. März 2009 – in Khao Lak/Thailand spielt die Kultband Thailands Job2Do ein Open-Air-Konzert.
Open-air in Thailand kann schnell zur Outdoor-Dusche werden: Regen ist nicht ungewöhnlich. Und Regen ist Regen, nicht nur laues Getröpfel.
So auch an diesem Abend: Pünktlich um 6 Uhr öffnet sich der Himmel und entlässt einen Wasserschwall auf die Erde. Um 7 Uhr steht alles unter Wasser. Um halb 8 hört es auf – und siehe da: um halb 9 geht das Konzert los. Der Himmel zeigt seine asiatische Sternenpracht, als ob nichts gewesen sei.
Und dann steigt eine wahrlich geile Party. Die Erleichterung, dass es trocken ist, steigert sich zur Euphorie. Eine grandiose Feierstimmung im – überwiegend westlichen – Publikum schwappt auf die Bühne. Khun Job und seinen Freunden macht es sichtlich Spaß, für uns zu spielen. Und er tut es dann auch gleich zwei Stunden lang – ohne Pause. Er spielt seine eigenen Lieder, er spielt Bob Marley – und Pink Floyd. Die Interpretation von „The Wall“ – mit einem Didgeridoo – hat uns allen einen Schauer den Rücken heruntergejagt. Einmalig, nie zuvor so etwas Tolles gehört.
Und im Publikum? Relaxtes Feiern, Tanzen, Spaß haben! Zum Woodstock-Feeling fehlt nur noch der Schlamm – und den hätte es ja fast gegeben.
Schade, dass Job2Do außerhalb Thailands nur wenigen Auserwählten bekannt ist. Diese Musik verdient es, auch hier bekant zu werden. Vielleicht geht da ja mal was? Hat da jemand eine Idee?
Hier der Sommerhit in Thailand:
No War – wie wahr:


